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Alles in Ordnung bringen, aufräumen – klar Schiff machen

vom 25. Februar 2020

Bringen Sie Ihre Wohnung mal wieder so richtig in Schwung. Der Jahresanfang ist immer der beste Zeitpunkt dafür. Setzen Sie die Latte nicht zu hoch, gehen Sie Schritt für Schritt an die Sache ran und knöpfen Sie sich ein Zimmer nach dem anderen vor. Jedes Zimmer birgt seine Tücken. In der Küche geht es vielleicht ans Eingemachte, im Homeoffice an das schlechte Gewissen, in der Garage können Rückenschmerzen entstehen und die gemischten Gefühle kommen beim Ausmisten des Schrankes auf Sie zu.

Aber Sie können versichert sein: Hinterher verspüren eine große Erleichterung und mehr Elan.

Machen Sie sich einen Zeitplan, sonst bleiben die letzten Zimmer auf der Strecke. In der Regel schaffen Sie die Wohnung an zwei Wochenenden. Etwas aufwändiger kann es, je nach Größe, mit dem Keller werden. Fangen Sie mit einem kleinen Zimmer an und hören Sie mit einem kleinen Zimmer auf. Die Überwindung, das Projekt überhaupt zu starten, ist einfacher, wenn Sie im Kleinen anfangen und sehen, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist. Am Ende der Liste darf nicht das aufwändigste Zimmer stehen, da sonst die Gefahr groß ist, das Aufräumen und Ausmisten immer wieder zu verschieben. So, und jetzt ran an die „Drecksarbeit“.

Das Schlafzimmer

Im Schlafzimmer wird es nicht viel aufzuräumen geben, wäre da nicht der Kleiderschrank… Hier setzt das oben angesprochene schlechte Gewissen ein, wenn Sie beim Ausmisten Kleidungstücke finden, die Sie noch nie getragen haben.
rangehensweise: Räumen Sie alles aus Ihrem Kleiderschrank raus. Alles – auch die Schubladen, Fächer und Oberschränke. Hier gibt es keine halben Sachen. Danach nehmen Sie jedes Teil einzeln in die Hand und entscheiden über Leben und Tod; beziehungsweise über „zurück in den Schrank“ oder aussortieren. Sind die Teile zu groß oder zu klein, nicht mehr Ihr Style oder seit einem Jahr nicht mehr getragen? Dann müssen sie leider unweigerlich umziehen – seien Sie ehrlich und fangen Sie nicht das Diskutieren an.

Es gibt andere Aufenthaltsorte für die aussortierten Kleidungsstücke. Verkaufen Sie einen Teil auf eBay oder spenden Sie an diverse Vereine. Manch ein Teil wird um den Gang in die Tonne nicht herumkommen. Wenn Sie jetzt wieder Platz und einen guten Überblick in Ihrem Kleiderschrank haben, dann dürfen Sie sich mit einem neuen Kleidungsstück belohnen.

Das Home-Office

Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, als beim Ausmisten auch schon die Steuererklärung vorzubereiten. Misten Sie aus, was geht! Bedienungsanleitungen zu Geräten, die sich nicht mehr in Ihrem Besitz befinden, uralte Rechnungen, die nicht in die Steuer mit aufgenommen werden können, und Postkarten für abgelaufene Sale-Aktionen. Alles andere heften Sie ab: Kontoauszüge, Versicherungen, Garantieunterlagen, Nebenkosten- und Gehaltsabrechnungen. Wenn Sie damit fertig sind, geht die alljährliche Steuererklärung fast wie von alleine. Dann sind da noch die Schubladen im Rollcontainer und im Schreibtisch: bitte einmal ausmisten! Werbekugelschreiber, Radiergummis, die zu klein gerubbelt sind, all die Filzstifte, die längst nicht mehr schreiben, der Alleskleber, der nicht mehr zu öffnen ist, oder der Taschenrechner, der seit gefühlten Jahren nur noch flackert und nicht mehr rechnet – all diese Sachen dürfen ohne großen Aufwand im Mülleimer entsorgt werden.

Das Wohnzimmer

Im Wohnzimmer nehmen Sie sich endlich mal das Bücherregal vor. Schlechte Geschichten haben hier nämlich keinen Platz. Bei vielen Büchern wird es ihnen gar nicht schwer fallen, sie auszumisten, bei anderen würden Sie niemals merken, dass sie jemals dagewesen sind, und den Rest sollten Sie ihrer Wertigkeit zuordnen. Ihre Lieblingsbücher müssen Sie unbedingt behalten, einige nicht gelesene auch, diejenigen, die aber schon die Jahresgrenze des Ungelesenen überschritten haben, sollten Sie überdenken. Verschenken Sie die Bücher, stellen Sie sie vor die Tür oder stellen Sie die Bücher in einen offenen Bücherschrank in Ihrem Wohnviertel. Auch die Deko-Objekte und Souvenirs, die in Ihrem Regal Platz gefunden haben, gehören mal wieder in Frage gestellt. Füllen Sie die geschaffenen leeren Plätze im Regal nicht gleich wieder auf, gönnen Sie Ihrem Regal ein wenig Luft. Dies tut auch der allgemeinen Raumsituation gut.

Vergessen Sie nicht, die Schubladen in den Kommoden, Wohnwänden und anderen Schränken auszusortieren. Man kann zwar auf den ersten Blick nicht sehen, was in den Schubladen liegt, aber Sie wissen es! Also: Raus mit den überflüssigen Sachen.

Die Küche

Hand aufs Herz. Wie viele Küchenutensilien haben Sie in den Schubladen liegen, die Sie nicht nutzen? Wenn dies der Fall ist – raus damit. Verschaffen Sie sich Platz und Übersicht in Schränken und Schubladen. Bei den Gewürzen und anderen verpackten Lebensmitteln geht dies eigentlich immer ganz schnell. Diese besitzen nämlich ein Verfallsdatum. Da wundert man sich manchmal über Jahreszahlen wie 2014 oder Februar 2017. Hier muss man eigentlich nichts dazu sagen: Im Handumdrehen haben Sie wieder Platz in den Küchenschränken.

Der Keller

Ob Keller oder Dachboden, hier kann es etwas länger dauern mit dem Ausmisten. Hier sind meist Jahre vergraben. Man sagt nicht umsonst auch Friedhof der Kuscheltiere zu diesen inhaltsreichen Unterstellmöglichkeiten. Über 50 Prozent der hier „verscharrten“ Dinge sind Gerümpel, Kruscht, Ramsch, Krempel – also auf traurige Art und Weise verendeter unbrauchbarer Krimskram. Trennen Sie den Kram einmal in die Abteilung Wertstoffhof für kaputte Gartenmöbel, verschimmelte Zeltplanen und Elektroschrott und in Kindheitserinnerungen und Erbstücke, von denen Sie sich noch nicht endgültig trennen möchten.

Das Bad und der Flur

Diese beiden Räume können Sie sich für den Schluss aufheben. Im Normalfall sind beide nicht sehr groß, müssen daher unbedingt ausgemistet werden, aber die Stellflächen und Schrankfächer sind eingeschränkt, was den Platz angeht. Der Flur wird gerne als Abstellfläche für „Zeug“ hergenommen. Dinge, die man nicht sofort verräumen möchte und dann in der großen Schale landen oder einfach stehen bleiben. Hier reicht es oftmals, die Kleinigkeiten an ihren rechtmäßigen Platz zu verweisen. Die Schrauben in den Werkzeugkasten, das Kleingeld ins Portemonnaie, die Handschuhe in die Schublade. Ansonsten gehören die Gummistiefel wieder in den Keller und das Altpapier in den Container. Das Altglas? Auch.

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