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Ideenlos Wohnen – was Sie ändern können

vom 26. März 2020

Oft gibt es Wohnungen, die einfach nur eingerichtet sind. Ohne Pep, Farben, Stil und Ideen. Die Möbel stehen alle an der „richtigen“ Stelle, das Bild hängt mittig über dem Sofa und auch sonst wird sich streng an die Regeln des Einrichtens gehalten. Wir listen Ihnen Beispiele auf für uninspirierte Wohnungen und wie man es besser machen kann.


Überdenken und in Frage stellen

Gewöhnen Sie sich nie gedankenlos an Ihre gegenwärtige Einrichtung. Überdenken Sie immer wieder die Situation neu. Hat sich vielleicht Ihr Geschmack in den letzten Jahren geändert und das grüne Sofa gefällt Ihnen gar nicht mehr, Sie nehmen es nur hin, weil es eben da ist? Oder ist der Fernsehsessel eigentlich total unbequem, Sie haben sich aber inzwischen daran gewöhnt? Nehmen Sie nicht alles einfach so hin, sondern nehmen Sie es in die Hand und ändern es.

Unsicherheit

In vielen Fällen ist es der fehlende Mut, die Wohnung lebendig zu gestalten. Man hat zum Beispiel Angst, die Wände farbig zu streichen, weil es ja sein könnte, dass man sich nächstes Jahr daran satt gesehen hat. Aber mal Hand aufs Herz, jedes Mal, wenn Sie bei Ihrer Freundin sind, gefällt Ihnen die dunkle Wand im Esszimmer immer wieder aufs Neue. Im Laufe der Zeit werden Sie merken, dass Sie schon viel zu lange mit Ihren weißen Wänden zusammenwohnen und etwas Farbe Ihnen richtig guttun würde.

Auch nehmen viele Menschen gerne das komplette Möbelprogramm, anstatt auf Einzelteile zu setzen. Bringen Sie ein paar Unregelmäßigkeiten in Ihre Wohnung. Suchen Sie sich doch zum Beispiel für Ihren Esstisch die Stühle einzeln zusammen - in verschiedenen Formen, Materialien und Farben.

Vertrauen Sie auf Ihren Geschmack und auf das, was Ihnen zusagt, auch wenn es etwas schriller ausfällt. Eine dunkle Wand kann man bei Nichtgefallen ganz schnell wieder hell streichen und den neongelben Pop-Art Stuhl bekommt man auf eBay schnell wieder los. Leben Sie nicht in einer langweiligen Wohnung, nur weil Ihnen der Mut fehlt, etwas Neues auszuprobieren.

Hand anlegen

Scheuen Sie sich nicht davor, auch selbst mal die Möbel zu rücken, die Wand zu streichen oder die Bilder umzuhängen. Von ganz alleine passiert in der Wohnung nichts, es sei denn, Sie haben einen guten Draht zu den Heinzelmännchen. Drücken Sie sich nicht vor ein bisschen Arbeit in der Wohnung. Egal ob Sie aufpeppen, umkrempeln oder neugestalten, danach werden Sie sich wieder aufs Neue zu Hause wohlfühlen. Verlassen Sie sich nicht auf andere, sondern legen Sie selbst Hand an.

Gleich und Gleich

Entwickeln Sie einen eigenen Stil für Ihre Einrichtung. Ahmen Sie nicht die Wohnung Ihrer Freunde oder die Dekoration aus dem Möbelhaus nach. Setzen Sie nicht alles gleich um, was Sie bei anderen sehen, sondern nehmen Sie nur die Ideen auf und interpretieren sie dann neu. Wenn Sie die Wohnung einrichten wie alle anderen auch, wirkt dies oft langweilig und inspirationslos. Setzen Sie eigene Zeichen und bringen Sie so Persönlichkeit in Ihre Wohnung.

Setzen Sie sich auch mal durch

Man muss nicht in allen Dingen, die man sich in die Wohnung stellt, Kompromisse schließen. Setzen Sie sich auch mal durch, bei Sachen die Ihnen am Herzen liegen zum Beispiel. Die Wohnung verträgt es, wenn sie mit Sachen bestückt ist, die nicht allen gefallen – die Langeweile hingegen nicht.

Richtig ausmessen oder mit viel Vorstellungskraft arbeiten

Gehen Sie nicht davon aus, dass die Einrichtungsgegenstände von Möbelhäusern und Wohnzeitschriften eins zu eins in Ihre Wohnung passen, es sei denn Sie leben auf 200qm Altbau- oder Loftfläche. Soll heißen, der Maßstab von Wohnung und Vorbild unterscheiden sich meist in der Größe und die riesige Couch sieht in Ihrem kleinen Wohnzimmer eher fehl am Platz aus. Das schöne Sideboard sieht im Ladengeschäft und in den Prospekten viel kleiner aus als bei Ihnen in der Wohnung – kann passieren.
Entweder Sie haben eine gute Vorstellungskraft und können sich im Geist vorstellen, wie die Möbel proportional bei Ihnen zu Hause aussehen werden - oder Sie messen aus!

Ausreden sind nicht zugelassen

Lassen Sie sich von Ihrem Projekt „Wohnungseinrichtung“ nicht abbringen, nur weil jemand die Phrasen in den Raum wirft:

  • Keine Wand dunkel streichen, da man diese beim Auszug wieder umstreichen muss.
  • Keine großen Bilder aufhängen, bei denen Löcher gebohrt werden müssen. Das Gespachtel macht viel zu viel Arbeit beim Ausziehen.
  • Die Wohnung ist einfach zu klein für einen Home-Office Bereich.
  • Das Budget ist zu klein, um neue Dinge zu kaufen

Geben Sie nicht den Umständen die Schuld - es gibt für alles eine Lösung! Eine im Regal integrierte Arbeitsplatte für einen Home-Office Platz zum Beispiel. Möbel vom Flohmarkt oder eine selbst genähte Gardine kann man sich auch mit kleinem Budget leisten. Es sollte beim Auszug kein Problem sein, die Wand zu übermalen und die Löcher zu spachteln.

Sie wollen es ja ein paar Jahre schön haben und nicht beim Einzug schon wieder an den Auszug denken.

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