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Gemütlich - eine freie Entscheidung

vom 28. März 2020

Nüchtern formuliert ist Gemütlichkeit ein subjektiv empfundener Gemütszustand des Wohlbefindens. Gemütlichkeit kennzeichnet eine, dem Menschen freundliche, warme Atmosphäre und Umgebung, in der man sich wohlfühlt. Sie beinhaltet Ausgeglichenheit, Geborgenheit, Konfliktfreiheit und Sorglosigkeit. Sie bringt Ruhe in die Hektik. Gemütlichkeit verträgt keine Aufregung, keinen Streit, keine sich aufdrängenden Sorgen.

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie optisch Ihre Wohnung in einen Gemütlichkeitszustand versetzen können.

Die Feinheiten

Die feinen kleinen Details machen es aus, das gewisse Etwas - die entspannte Gemütlichkeit. Es müssen nicht die großen Gesten sein, um Gemütlichkeit zu verbreiten, schon Kleinigkeiten reichen hierfür aus. Zum Beispiel die beiden Extrakissen auf dem Sofa, natürlich nicht mit Pailletten bestückt, sondern aus einem flauschigen oder weichen Material. Auch Bücher verbreiten eine entspannte Atmosphäre, sie müssen nicht nach Farben oder Größen sortiert im Regal stehen, sie dürfen vereinzelnd herumliegen, in kleinen Stapeln auf dem Beistelltisch oder der Fensterbank – einfach ungezwungen. Die Orangen in der Küche bleiben einfach in der Holzkiste, sie müssen nicht aus Dekorationszwecken in die teure Obstschale verfrachtet werden. Entspannen Sie die Situation durch Kleinigkeiten. Sehr entscheidend für Gemütlichkeit ist das Licht. Dimmen Sie es runter, außer Sie sind gerade am Putzen. Ansonsten sollte es am besten punktuell erstrahlen und gleichmäßig verteilt platziert werden.

Das wahre Leben

Lassen Sie Ihre Wohnung leben, beziehungsweise zeigen Sie, dass sich in der Wohnung jemand niedergelassen hat. Von der Hundeleine im Flur über das Kinderspielzeug auf der Treppe bis hin zum gefüllten Einkaufskorb in der Küche. Nichts ist ungemütlicher als Sterilität. Es sollte deutlich erkennbar sein, dass in der Wohnung gelebt, gefeiert und gekocht wird. Hier und da darf man Gebrauchsspuren erkennen können, das macht die Wohnung sympathischer, somit fühlt man sich wohl und dadurch entsteht Gemütlichkeit. So einfach ist das!

Regeln brechen

Versuchen Sie das grau-beige Einerlei in Ihrer Wohnung zu umgehen. Wenn farblich alles ineinander übergeht und das Auge keine Fixpunkte mehr bekommt, erscheint die Einrichtung langweilig und Langeweile ist niemals gemütlich! Brechen Sie das Farbthema durch ein Highlight auf oder kombinieren Sie unterschiedliche Stile miteinander und nehmen der Wohnung so die Langeweile. Manchmal reicht schon ein gemustertes Tischtuch, eine Vintage-Lampe auf einem modernen Sideboard oder ein frischer Blumenstrauß aus.

Die außerordentliche Sitzgelegenheit

Einem perfekten Sofa sieht man seine Gemütlichkeit gleich an. Es steht da und man meint zu hören: „komm setz dich“. Es sollte für Sie die Anlaufstelle zur Gemütlichkeit sein: weich, warm, anziehend, unwiderstehlich und das kann es nur sein, wenn es gemütlich ist. Es sollte viele Kissen besitzen, eine Kuscheldecke, genug Platz und immer „offene Arme“ zum glücklichen Verweilen.

Sinnestaumel am Schlafplatz

Gehen Sie, wenn es um Gemütlichkeit geht, immer mit der Liebe zur Schönheit vor. Gerade wenn es um Ihr Bett und das Drumherum geht, sollten Sie auf die Qualität achten. Nur weil die Schlafzimmertüre eh immer zu ist, heißt das noch lange nicht, dass die Bettwäsche nicht wahrgenommen wird. Eine schön gemusterte oder dezent farbige Bettwäsche lädt zum Verweilen ein, man freut sich auf sie, genauso wie auf den Bettüberwurf, der auf ihr liegt. Bei der Gemütlichkeit spielen Gefühle eine große Rolle, dabei ist die Sinnlichkeit an vorderster Front. Alles, was Sie um das Bett herum arrangieren, hat eine Bedeutung, die zu 90 Prozent der Gemütlichkeit dient.

Der Wohlgeruch

Düfte machen ganz viel mit einem. Sie erinnern uns an Kindheitstage, lösen ein wohliges Gefühl in uns aus, oder bringen uns in eine entspannte Stimmung. Das können wir natürlich alles vergessen, wenn die Wohnung nach dem Braten des vergangenen Tages riecht, der Zigarette von heute Morgen und dem noch nicht entleerten Küchenmülleimer der letzten Woche. Sie müssen regelmäßig lüften und den Mülleimer besser öfter leeren, damit diese Gerüche sich gar nicht erst festsetzen können. Danach können Sie mit dezenten Raumdüften hantieren, aber erst, wenn die schlechte Luft von dannen gezogen ist!

Der Duft sollte im Hintergrund bleiben, sodass man ihn kaum, oder nur im Unterbewusstsein, wahrnimmt. Bei zu aufdringlichen Düften hat man oft den Eindruck, er soll einen anderen (schlechten) Duft überstrahlen. Wenn Sie gerade keine Duftlampe oder Kerze zur Hand haben, können Sie auch einfach einen Topf auf den Herd stellen und Zitronen, Zimtstangen oder Gewürze aufkochen. Hauptsache es riecht gemütlich!

Warmherzigkeit

Natürlich wird im Winter die Gemütlichkeit größer geschrieben. Hier reicht es nicht einfach nur, die Heizung aufzudrehen, die Wärme muss auch sichtbar sein! Felle, Teppiche und Decken verhelfen der Wohnung zu mehr Warmherzigkeit. In diesem Fall ist „mehr“ ausdrücklich erlaubt. Auch Kissen dürfen Sie großzügig verteilen, und zwar nicht nur auf dem Sofa. Die Stühle am Esstisch fühlen sich beim Sitzen mit einem Kissen und rein optisch gleich viel kuscheliger an und die Bank im Flur schreit geradezu nach einer Fellauflage!

Die Freude am Wohnen sollte spürbar und greifbar sein, dann haben Sie das mit der Gemütlichkeit richtig gemacht.

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